Hier soll die Autobahn A 20 entstehen.

Finden Sie das sinnvoll?

Wir nicht!

Denn:

Alternativen. Sind. Machbar.

Wir haben uns schon für Alternativen zur A 20 engagiert, als die Trassenführung eine andere war und uns noch nicht unmittelbar betraf. Heute führt die geplante A 20 über unser Land.

Doch nicht nur wir, sondern viele Menschen stehen dem Bau der A 20 sehr kritisch gegenüber -

aus guten Gründen:

  • Die Trasse vernichtet einmalige und wertvolle Landschaftsräume unwiederbringlich. Sie bringt Lärm und Luftverschmutzung dorthin, wo bisher erholsame Stillle und klare Luft zum Atmen zu finden sind.
  • Die Trasse zerstört Biotope und Schutzgebiete. Sie widerspricht dem Grundsatz des Schutzes der Artenvielfalt und bedroht somit die Lebensgrundlage von uns allen.
  • Die Trasse verschlingt riesige Flächen: Nach Angaben der Bundesregierung wird sie rund 4.745 Hektar Fläche beanspruchen. Rund 19.000 Hektar sog. unzerschnittene verkehrsarme Räume sind von der A 20 bedroht.
  • Die Trasse ist das umweltschädlichste Straßenbauprojekt des gesamten Bundesverkehrswegeplans. Das Bundesverkehrsminsterium beziffert den Umweltschaden, den sie anrichten wird, auf rund 760 Millionen Euro.
  • Die Trasse ist im Hinblick auf die Hinterlandanbindung der deutschen Seehäfen überflüssig: Das Hinterland der Nordseehäfen liegt im Süden, nicht im Osten oder Westen. Zur Anbindung verläuft die Ost- West-Trasse der A 20 also in falscher Richtung. Sie würde lediglich den Warentransport aus Rotterdam begünstigen und damit den deutschen Seehäfen schaden. Lediglich der verschwindend geringe Anteil von 4% der Güterströme ins Hinterland könnten über die A 20 (A 22) abgewickelt werden.
  • Die Trasse dient als so genannte "europäische Magistrale" ausschließlich dem Transitverkehr. Den Menschen und der Wirtschaft in der Region wird sie nur Nachteile bringen (Entvölkerung des ländlichen Raumes, Kaufkraftabfluss, Arbeitsplatzverlust). Ein gutes Beispiel für derartige negative Effekte ist die A 20 in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Die Trasse führt schon jetzt zur Verschwendung von Steuergeldern in Millionenhöhe: Das Land Niedersachsen arbeitet seit mehr als 10 Jahren an der Planung eines sinnlosen Projektes.
  • Die Trasse hat ein ausgesprochen schlechtes Nutzen-Kosten-Verhältnis vorzuweisen. Nach offiziellen Angaben belaufen sich die Baukosten für die Gesamtstrecke von der A 28 bei Westerstede bis zum Elbufer bei Drochtersen auf  1,35 Milliarden Euro. Realistische Kostenberechnungen gehen hingegen von rund 4,3 Milliarden Euro aus. Dazu kommen noch die Kosten für den Elbtunnel: Realistisch ist eine Summe von 3,4 Milliarden Euro für den Tunnel. Insgesamt würde das Bauprojekt also mit ca.7,7 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

Weitere Artikel zur A 20 finden Sie bei Carlshof Jade bloggt!


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